Dienstag, 4. Juni 2013

Tag 22 von Tröstau nach Friedenfels

Tröstau, Wurmloh Wasserscheide, Kösseinehaus, Schurbach, Dreihäuser, Rehbühl, Platte, Ruine Weissenstein und ab da über den Goldsteig nach Friedenfels
Das Kösseinehaus wurde von einem Hund groß wie ein Bernhardiner bewacht, der, als ich ankam, mich sogleich anbellte, anknurrte und in die Felsen des nahen Gipfels drängte, wo ich dann eingeklemmt zehn Minuten lang um Hilfe brüllte, bis jemand aus der Hütte kam und mich befreite. Der Fichtelgebirgsverein hat also ausgezeichnet vor Wanderern geschützte Wanderhütten.
Kurze Zeit Später, als ich mit zitternden Knien vom Berg abstieg, kam nach einer Woche Dauerregen die Sonner hervor. Der Fichtelgebirgsweg wurde dann 10 km über asphaltierte Landstraßen bis in den Steinwald geführt, wo ich wieder auf versteinerte Fichtel traf, diesmal in der Sonne.
An der Ruine Weissenstein, bestehend aus Mauern und versteinerten Fichteln, traf ich gleich zwei mal Wanderer. Ich denke nun, nach der Flut, beginnt eine neue Wanderzeit. Der Hund hat die letzten Frechen Fichtel verjagt und die Sonne darf über die scheinen, die frech wie sie waren versteinert im Wald zurückbleiben müssen. Der Wanderweg ist überschwemmt, aber ich bin ans andere Ufer gekommen, in Badelatschen, ganz klassisch!
In Friedenfels habe ich einen Balkon mit Blick auf den Wald der Fichtel.

Versteinerte Fichtel in der Sonne
Burg aus versteinerten Fichteln
Goldsteig erreicht
Überschwemmter Wanderweg
Blick zurück auf das gut vor Wanderern bewachte Fichtelgebirge.

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